Belastungsübung der Atemschutzgeräteträger

Einmal pro Jahr muss jeder Atemschutzgeräteträger eine genau definierte Belastungsübung bestehen, damit er weiter für Einsätze und Übungen wieder atemschutztauglich ist. Zudem muss jeder Atemschutzgeräteträger alle drei Jahre einen Gesundheitscheck (die sogenannte Arbeitsmedizinische Untersuchung G26.3) vorweisen. Diese beiden regelmäßigen Überprüfen sind gemeinsam mit körperlicher Grundfitness und Sport die Vorraussetzungen für einen Einsatz unter Atemschutz.

Ein Teil unserer Atemschutzgeräteträger macht sich für den Durchgang in der Anlage startklar.

Die jährliche Belastungsübung wird in einer nach der DIN 14093 gestalteten Atemschutz-Übungsanlage durchgeführt. Dabei ist mit dem Atemluftvorrat von 1800 Litern eine Gesamtarbeit von 80 kJ (Kilojoule) zu erbringen. Diese wird durch Begehen einer (verdunkelten) Orientierungsstrecke sowie durch Verrichten von 25 kJ Arbeit an mehreren verschiedenen Arbeitsmessgeräten (Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer) im Konditionsraum erbracht.

 

Unterfluhrhydranten – „ja wo isser denn“?

Die letzten Tage hat der Winter mal wieder gezeigt, dass es ihn doch noch gibt und das auch mit viel Schnee!

Foto: Ein Unterflurhydrant wird durch einen Bürger vom Schnee befreit
Helft mit, damit wir nicht lange suchen müssen!

Gerade in Zeiten des starken Schneefalls ist es sicherlich richtig, dass Ihr euren Gehweg von Schnee befreit. Achtet aber bitte darauf, dass Ihr keine Hydranten zuschaufelt, sondern versucht auch diese von Eis und Schnee zu befreien.

Jede Minute, welche wir mit der Suche nach einem Unterflurhydranten vergeuden, kann im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Denn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bildet der tauende und wieder gefrierende Schnee einen dicken Eispanzer und macht der Feuerwehr die Löschwasserentnahme fast unmöglich.

Ein Appell an, die Schnee räumen!

Hauseigentümer/innen, Hausverwaltungen und Hausmeister/innen möchten wir daher daran erinnern und bitten, nicht nur Ihrer Räum- und Streupflicht nachzukommen, sondern auch unbedingt die Hydranten für die Feuerwehr von Eis und Schnee freizuhalten.

Foto: So intepretiert man ein Hinweisschild auf einen Hydranten
Wie finde ich den Hydranten vor der meiner Haustüre?

So findet man einen Hydranten

So ein Schild befindet sich beispielsweise an Eurem Grundstück und weist auf die Lage eines Hydranten hin. Steht Ihr unmittelbar vor dem Schild, so befindet sich dieser 12,7 m in die rechte Richtung und 6,4 m von diesem Schild entfernt. Die Hydranten sind dabei meist nicht auf dem Gehweg, sondern auf der Straße zu finden.

Für Euch sind es pro Jahr vielleicht fünf Minuten Zeitaufwand – uns hilft es im Ernstfall ein paar Sekunden schneller zu sein. Wir sagen Dankeschön!

Christbaumsammlung der Jugendfeuerwehr Bad Bocklet

Am Samstag, den 09.01.2016 sammelte die Jugendfeuerwehr Bad Bocklet  im Ortsgebiet die Christbäume ein.  Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück der Jugendfeuerwehrler und den Jugendwarten ging es gegen 10:00 Uhr an die Arbeit. Mit zwei Traktoren und Anhängern wurden ca. 60 Bäume eingesammelt. Die Jugendfeuerwehr bedankt sich für alle kleinen „Spenden“ die von unseren Bürgern an den Bäumen gefestigt wurden.

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Glühwein- und Bratwurstverkauf der Jugendfeuerwehr

Am Sonntagnachmittag, dem 10.01.2016 verkaufte unsere Jugendfeuerwehr auf dem Platz des alten Rathauses Glühwein, Kinderpunsch, Getränke und Bratwürste. Wir danken allen Gästen und Helfern für Euren Besuch bzw. eure Hilfe!

Glühwein- und Bratwurstverkauft 2016!
Glühwein- und Bratwurstverkauft 2016!

Der Erlös der Veranstaltung geht zu 100 % in die Kasse der Jugendfeuerwehr. Wir danken auch den Fendt-Freunden Bocklet für die tatkräftige Unterstützung bei der Logistik. Eure Jugendfeuerwehr Bad Bocklet!

08.01.2016 – PKW überschlagen, eingeklemmte Person

Datum: 8. Januar 2016
Alarmzeit: 08:14
Dauer: 46 Minuten
Art: THL klein 
Einsatzort: KG16
Fahrzeuge: Florian Bad Bocklet 11/1 , Florian Bad Bocklet 43/1 
Mannschaftsstärke: 10
Weitere Kräfte: FF Aschach, FF Bad Kissingen, FF Großenbrach, Polizei, Rettungsdienst

Am Freitag, den 08.01.2016 wurden wir um 08:14 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Vermutlich aufgrund von Glätte verunfallte auf der Straße zwischen Bad Bocklet und Großenbrach ein PKW im Bereich der Kuppe und kam nach einem Überschlag im Feld nebenan zum stehen. Der ersten Meldung nach, ging man von einer eingeklemmten bzw. eingeschlossenen Person im PKW aus.

Die alarmierten Wehren aus Bad Bocklet, Großenbrach, Aschach und Bad Kissingen rückten daraufhin zur Einsatzstelle aus. Wir sperrten sofort mit einem Trupp die Straße ab dem Ortsausgang von Bad Bocklet ab und erreichten kurze Zeit später die Einsatzstelle. Die Feuerwehr Großenbrach war bereits vor Ort und die Person hatte das Fahrzeug bereits verlassen.

Nachdem die verletzte Person in der Obhut der Feuerwehr Großenbrach war, kümmerte sich die Feuerwehr Bad Bocklet um einen Abfluss, da aufgrund des Schmelzwassers Wasser über die gesamte Fahrbahn lief. Anschließend streute der Bauhof des Markt Bad Bocklet die betroffene Stelle nochmal reichlich mit Salz ab, sodass die unmittelbare Gefahr durch die Eisglätte gebannt wurde. Die verletzte Person wurden zwischenzeitlich erst von einem KTW, dann von einem RTW betreut. Die Polizei war mit zwei Streifen zur Unfallaufnahme vor Ort.

Die Feuerwehr Bad Kissingen konnte die Einsatzfahrt abbrechen. Die Feuerwehr Großenbrach verblieb an der Einsatzstelle und sicherte diese weiter ab, bis der PKW geborgen ist und die Straße wieder freigegeben wurde. Nach ca. 45 Minuten rückten die 10 Kräfte der Feuerwehr Bad Bocklet, welche mit beiden Fahrzeugen im Einsatz war, wieder im Gerätehaus in Bad Bocklet ein.