Schwerer VU mit eingeklemmten Personen

Datum: 19. Mai 2019
Alarmzeit: 11:14
Dauer: 5 Stunden 31 Minuten
Art: THL
Einsatzort: ST2267
Fahrzeuge: Florian Bad Bocklet 11/1, Florian Bad Bocklet 43/1
Mannschaftsstärke:
Weitere Kräfte: Feuerwehr Aschach, Feuerwehr Burghausen, Feuerwehr Großenbrach, Feuerwehr Münnerstadt, Feuerwehr Reichenbach, Feuerwehr Steinach, Feuerwehr Windheim, Polizei

Symbolbild

Am Sonntag wurden wir mit weiteren Feuerwehren und einem Großaufgebot des Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall auf der ST2267 zwischen Steinach an der Saale und Premich alarmiert. . 

Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW, wobei mehrere Personen schwer verletzt wurden und ein Beteiligter noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Wir kümmerten und u.a. um die Erstversorgung der Verletzten sowie im weiteren Einsatzverlauf um die Absicherung der Unfallstelle. Unser Löschfahrzeug war bis ca. 14:30 Uhr an der Einsatzstelle, unser Mehrzweckfahrzeug bis ca. 16:30 Uhr.

Insgesamt war ein Großaufgebot von Feuerwehren, fünf Rettungswägen, zwei Notärzte, zwei Rettungshubschrauber, ein Team der Notfallseelsorge und weitere Rettungskräfte im Einsatz. 

Aus dem Polizeibericht: (Quelle: https://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/297129) 

BAD BOCKLET, LKR. BAD KISSINGEN. Am späten Sonntagvormittag stießen auf der Staatsstraße 2267 zwei Pkw frontal zusammen. Durch den Unfall wurden zwei Personen schwer verletzt, ein Mann verlor sein Leben. Die Staatsstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

Gegen 11:10 Uhr befuhr ein 33-Jähriger mit seinem Pkw die Staatsstraße 2267 von Premich in Richtung Steinach. Dem bisherigen Erkenntnisstand nach geriet der junge Mann aus Thüringen plötzlich aus bislang ungeklärter Ursache in einer leichten, langgezogenen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem Mini-Van eines 54-Jährigen, der zusammen mit einer 45-jährigen Frau unterwegs war, frontal zusammenstieß. Durch den Aufprall wurde der Mercedes des Unfallverursachers, der im Anschluss noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag, von der Fahrbahn geschleudert. 
Die beiden Insassen des entgegenkommenden Mercedes Vito mussten von den eingesetzten umliegenden Freiwilligen Feuerwehren aus dem Fahrzeugwrack befreit und nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort schwer verletzt von zwei Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen werden. Neben dem Rettungsdienst, der mit fünf Rettungswägen, zwei Rettungshubschraubern und zwei Notärzten vor Ort war, befanden sich auch die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren mit einem Großaufgebot von rund 60 Kräften an der Unfallstelle. Drei hinzugerufene Notfallseelsorger kümmerten sich um die Ersthelfer und Einsatzkräfte. Durch den Unfall entstand ein Gesamtsachschaden von rund 15.000 Euro.

Die Polizeiinspektion Bad Kissingen übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang, zu denen auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße 2267 bis tief in den Nachmittag hinein komplett gesperrt werden.

Weitere Presseberichte zum Einsatz:       BR            Mainpost              Saale-Zeitung/InFranken        Blaulicht Würzburg